Erbgut

Die Provinz Lüttich, eine „Lokomotive“ des wallonischen Tourismus, schöpft ihren touristischen Reichtum auch im architektonischen Kulturerbe. So der Palast der Fürstbischöfe in Lüttich, die Kathedrale Saint-Paul, die Bartholomäuskirche und ihr berühmtes Taufbecken… Dazu die Burgen und Schlösser wie Jehay, Modave, Harzé, Reinhardstein, Burg-Reuland oder Raeren mit ihrem Töpfereimuseum… Die Abtei von Stavelot, ehemalige Fürstabtei Stablo-Malmedy, beherbergt aktuell drei Museen, darunter das der Rennstrecke Spa-Francorchamps. Die Abtei von Val-Dieu ergänzt ihre Besichtigung mit der Verkostung der authentischen, vor Ort gebrauten Biere.

Die Wertschätzung dieser altehrwürdigen Bauwerke und Erhaltung ihrer ursprünglichen Schönheit bedeuten auch eine Investition in die Zukunft. Dieses Erbe bildet bereits für sich eine Einladung, die Kulturschätze unserer Region zu entdecken.

Die als Weltkulturerbe der UNESCO anerkannte Blegny-Mine ist das einzige Kohlebergwerk in Europa, das Besuchern offen steht. Bei der Besichtigung der Schächte 30 und 60 m unter Tage kann der Vorgang des Kohleabbaus beobachtet werden, der noch von alten Bergleuten ausgeführt wird, die über ihre Arbeit berichten und Sie in die Vergangenheit führen, den Alltag der „Schwarzgesichter“. Ein Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte!

Wussten Sie, dass die Ende des 19. Jh. angelegte Befestigte Stellung von Lüttich, die den Angriffen 1914 und 1945 standhielt, noch heute 11 Forts umfasst, die besichtigt werden können? Auch weitere Orte des Gedenkens wie die Zitadelle von Huy oder das Denkmal der Interalliierten von Cointe in Lüttich, lohnen einen Besuch…